Der schwächere Windbeitrag bei gleichzeitig gestiegenen Brennstoffkosten hat den durchschnittlichen Spotpreis in der vergangenen Woche…

++ Marktbericht KW 13 ++ Gas ++
Mit den neuesten Entwicklungen im Nahostkonflikt haben auch die Spotnotierungen weiter angezogen. Im Wochendurchschnitt waren 53,62 €/MWh zu zahlen (51,70 €/MWh in der KW 11). Zusätzliche Unterstützung dürfte in den nächsten Tagen von leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen kommen. Der Füllstand der deutschen Speicher liegt nahezu unverändert bei ca. 22 %.
Auf der Terminkurve ging es mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Golfstaaten nochmals deutlich nach oben. Insbesondere die Schäden am LNG Terminal Ras Laffan in Katar, welche eine Reparaturzeit von 3-5 Jahren haben, haben die Sorge vor weiteren Angriffen geschürt und die Notierungen deutlich steigen lassen. Das Cal 27 THE gewann im Wochenvergleich 22,8 % auf 47,67 €/MWh hinzu. Bei den Folgejahren fielen die Zugewinne weniger ausgeprägt aus. Das Cal 28 THE zog 16,9 % auf 33,36 €/MWh an, während das Cal 29 THE 5,9 % auf 26,56 €/MWh hinzugewann.
Heute Morgen sind wir mit dem Ultimatum Trumps zur Freigabe der Straße von Hormus deutlich fester in den Handel gestartet. Mit dem Aufschub um 5 Tage gaben die Notierungen aber wieder ab.