Mit den neuesten Entwicklungen im Nahostkonflikt haben auch die Spotnotierungen weiter angezogen. Im Wochendurchschnitt waren…

++ Marktbericht KW 13 ++ Strom ++
Der schwächere Windbeitrag bei gleichzeitig gestiegenen Brennstoffkosten hat den durchschnittlichen Spotpreis in der vergangenen Woche auf 106,14 €/MWh ansteigen lassen (99,07 €/MWh in der KW 11). In den kommenden Tagen wird jedoch mit einem höheren Windaufkommen gerechnet, was die Spotpreise dämpfen dürfte.
Auf der Terminkurve ging es weiter deutlich aufwärts. Angriffe auf die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten waren dabei der Haupttreiber. Wirkten die EUA-Notierungen zu Wochenbeginn noch preisdämpfend, so sorgten diese gegen Ende der Woche für Auftrieb. Im Wochenvergleich steht beim Cal 27 Base ein Plus von 8,3 % bei einem Settlement von 99,34 €/MWh zu Buche. Die Folgejahre zeigten einen weniger stark ausgeprägten Anstieg. Das Cal 28 Base zog im Wochenvergleich um 6,4 % auf 78,57 €/MWh an. Beim Cal 29 Base lag das Plus bei 2,7 % und einem Settlement von 71,26 €/MWh.
Nach einem festen Einstieg in den Handel, haben die Notierungen nach einem Aufschub des Ultimatums gegenüber dem Iran von Präsident Trump wieder abgegeben.